Donnerstag, 15. November 2012

Babyshirts wickeln statt drüber ziehen

Unsere kleine Elisabeth wird natürlich genauso wie ihre große Schwester mit selbst genähter Kleidung warm gehalten. Ganz besonders glücklich bin ich über meine Wickelshirts, die mir so einige Rangelei auf dem Wickelplatz ersparen. Wenn ich ältere Frauen frage, wird mir meistens erzählt, dass die Kinder früher alle mit Jüppchen eingekleidet wurden. Es war ganz selbstverständlich Kleidung zu nutzen, die um das Baby herumgewickelt werden konnte. Weil dieses Prinzip bei den kleinen Mäusen einfach Sinn macht, habe ich meine Babyshirts nach dem Vorbild klassischer Jüpchen konstruiert. Mithilfe moderner Materialien sind sie noch praktischer und farbenfroher als damals.

Ich würde mich freuen, wenn diese Idee allgemein wieder mehr an Bedeutung gewinnen könnte. Um sie besser verdeutlichen zu können, habe ich heute eine kurze Wickelanleitung für meinen Internetshop gebastelt:

 
Zuerst werden die Ärmel über die kleinen Ärmchen gezogen.


Um das Shirt zu schließen wird das Baby auf den Bauch gedreht. Da viele Kinder dabei gern den Kopf bewegen, kann ganz nebenbei ein bisschen Sport gemacht werden.

 

Im Naken wird der kleine Druckknopf geschlossen und an den Seiten sorgen zarte Bindebänder für ausreichend Halt.


Fertig. Von vorn sieht es aus wie ein normales Shirt. Durch die Bündchen am Ausschnitt und an den Ärmeln liegt es schön an. Die Breite ist variabel und kann an die Größe des Kindes angepasst werden. Da die weichen Ärmelbündchen über den Händchen hängen bleiben, müssen die Ärmel nicht umgeschlagen werden, auch wenn sie noch etwas zu lang sind. Die Wickelshirts wachsen also mit dem Kind mit und können schön lange getragen werden.
     

Donnerstag, 8. November 2012

Es kommt 1. anders und 2. als man denkt

Dieser schöne Spruch hat mich immer wieder zur Ruhe gebracht, als ich zum ersten Mal schwanger war und versucht hatte mich auf die neuen, unbekannten Aufgaben vorzubereiten.

Aber eigentlich trifft er auf das ganze Leben zu.

Kaum in der Selbstständigkeit angekommen, wurde ich zum zweiten Mal schwanger. Und damit begann für uns alle erst einmal eine ziemlich turbulente Zeit. Mittlerweile haben wir alles gut überstanden und sind einfach nur glücklich über unsere kleine Tochter. Elisabeth ist nun schon fünf Wochen bei uns. Ihre große Schwester freut sich riesig über ihr Baby, auch wenn sie langsam realisiert, dass es sehr viel Aufmerksamkeit von Mama braucht.
   
   

Ein echtes kleines Gude-Kind.



Noch vor wenigen Wochen:


Probeliegen in der Babyschale. Kaum zu glauben, dass mein "großes" Mädchen dort mal reingepasst hat ...


... mitlerweile kann sie rennen und springen und erzählt uns jeden Tag, was sie in der Kinderkrippe erlebt. So schnell wie die Zeit vergeht, wird sie bald mit ihrer kleinen Schwester um die Wette laufen können. Ich freue mich riesig darüber, nun zwei kleine Menschen auf ihrem Weg ins Leben begleiten zu dürfen, und bin sehr gespannt, wie sich unsere Mädchen entwickeln werden.